Regungsart - Mein Pseudonym legt bereits nahe, was ich meinem Schaffen in Gänze zugestehe: Regung, Emotionen. Meine Bilder entstehen zumeist aus intensiven Gefühlslagen heraus.

Sie zeichnen sich durch starke hell-dunkel-Kontraste und einem reduzierten Farbspektrum aus. Vereinfacht gewählte Figurationen rücken die Wichtigkeit der sich wiederholenden Darstellungen – Personen, Wald-, und Baummotive – weniger in den Mittelpunkt. Ihre malerische Umsetzung trägt die eigentliche Relevanz. Die Werke sollen aus ihrer melancholischen und düsteren Atmosphäre heraus Geschichten erzählen.

 

Dabei ist nach meinem persönlichen Verständnis des kreativen Schaffens weder die Intention des Künstlers, noch die formale oder emotionale

Situation der Entstehung das entscheidend interpretatorische Moment für das Dargestellte.

 

Ich halte den Betrachter für den relevanten Part in der sinngebenden und auslegenden Arbeit. Dabei gestehe ich ihm nicht nur Freiheit in der Deutung des Bildes zu - durch zumeist neutral und wenig metaphorisch gewählte Titel zu den Werken, soll die Mündigkeit in seiner individuellen Wahrnehmung noch stärker herausgefordert werden.


Der Prozess des Kunstschaffens und der Kunstrezeption ist für mich ein kommunikativer, wobei es kein „richtig“ oder „falsch“ geben kann, wenn Machtgefälle zwischen Künstler und Betrachter gänzlich aufgelöst werden.